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SAERTEX multiCom : News & Termine : Archiv

03.08.2009

Newsletter II/2009 vom 3. September 2009


Sehr geehrte Damen und Herren,

die meisten von Ihnen haben ihren wohlverdienten Jahresurlaub bereits hinter sich, insbesondere in Bayern haben ihn wahrscheinlich, auf Grund der wieder sehr späten Sommerferien, noch einige von Ihnen vor sich. Wie auch immer - wohlverdient ist der Urlaub gewiss, denn erfreulicher Weise scheinen die Auftragsbücher trotz der Wirtschaftkrise in unserer Branche bisher noch gut gefüllt. Das Jahr macht bisher einen sehr erfreulichen Eindruck und so haben wir z.B. im Juli einen neuen, eigenen Rekord mit einer Produktion von über 29 Km Linern aufgestellt.

Dass sich bei SAERTEX multiCom Einiges tut, konnten wir unseren Kunden bei unserem Anwendertreffen 2009 vorstellen. Neue Entwicklungen und Ideen, schnellere Durchzugsgeschwindigkeiten und Informationen über die Entwicklung der Linertypen regten zu Diskussionen und Gesprächen an. Näheres zu unserem Anwendertreffen lesen Sie heute in unserem Newsletter.

Die Teilnehmer des Anwendertreffens hatten zudem bereits Gelegenheit unseren neuen Geschäftsführer Technik, Herrn Frank Mersmann, persönlich kennenzulernen. Herr Mersmann unterstützt zukünftig Herrn Dr. Alexander in der Geschäftsführung im technischen Bereich. Am 1. August konnten wir bereits einen weiteren neuen Kollegen begrüßen: Herr Mark Hallett wird als Vizepräsident der SAERTEX multiCom LP unsere Tochtergesellschaft in den USA aufbauen. Die neuen Kollegen möchten wir Ihnen in diesem Newsletter kurz vorstellen.

Außerdem informieren wir, wie mit der letztjährigen Weihnachtsspende, die an die Organisation Plan Deutschland für ein Projekt in Lalibela/Äthiopien gegangen ist, geholfen wurde und können Ihnen über ein sehr interessantes Sanierungsprojekt, das im Mai 2009 auf dem Gelände des Flughafens Dresden International mit unserem Liner ausgeführt wurde, berichten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Ihre

Petra Böhm


Themen:


Termine - Termine - Termine

Kanalsanierungsseminar - Der richtige Weg zur erfolgreichen Sanierung

am 17. September 2009 in Hamm

In Kooperation mit dem Ingenieurbüro für Kunststofftechnik Siebert + Knipschild GmbH und ausgewählten Referenten bieten wir am 17. September 2009 in Hamm einer bewusst kleinen Teilnehmerzahl ein Seminar nach einem neuen Konzept an. Es werden die verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen von Auftraggeber, planenden Ingenieurbüros, der Sanierungsfirmen und der Qualitätssicherung vorgestellt.

Gemeinsam mit der Stadt Drensteinfurt, der Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH und der COPA Umweltservice GmbH sowie dem Ingenieurbüro für Kunststofftechnik Siebert + Knipschild GmbH wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, in einer überschaubaren Runde von den Erfahrungen der Experten zu lernen und ihre Fragen direkt zu stellen.

Das Seminar versteht sich als offenes Forum, d.h. während die Referenten nacheinander jeweils ihre Erfahrungen und ihre Sichtweise der Kanalsanierung schildern, können sich die Teilnehmer jederzeit einbringen. Der kleine Teilnehmerkreis soll es jedem Teilnehmer ermöglichen, aktiv teilzunehmen und Fragen direkt mit den Experten zu klären.

Wir freuen uns, wenn unser erstes Seminar dieser Art gut ankommt und planen dann das Seminar zukünftig in jeweils abgewandelter Form und mit wechselnder Besetzung regelmäßig zu wiederholen.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne über Herrn Cords von der Siebert + Knipschild GmbH, NL Hamm unter hamm@ibsiebert.de oder Herrn Bock aus unserem Hause unter k.bock@saertex.com.


7. TAH Sanierungstage am 16. + 17. September 2009 in Würzburg

Sanierung von Abwasserkanälen - Planung, Technik, Kosten, Ausführung und Qualitätssicherung

Mit einem informativen Vortragsprogramm und einer fachbezogenen Ausstellung finden in diesem Jahr in Würzburg die 7. TAH Sanierungstage statt.

Am 16. September 2009 lautet das Thema "Planung Wirtschaftlichkeit". Interessierte können sich in den Vorträgen darüber informieren, wie man durch eine gute und detaillierte Sanierungsplanung zu hohe Investitionen vermeiden kann. Experten vermitteln schwerpuntkmäßig, wie man zu einer ganzheitlichen Sanierungsstrategie kommt, die korrekte Verfahrensauswahl aus dem Sanierungskonzept herleitet und die Sanierung selbst vorbereitet.

Wer sich einen umfassenden Überblick über den Stand der modernen Sanierungsverfahren verschaffen möchte, den wird das Programm am 17. September 2009 ansprechen. Von den Injektions- und Flutungsverfahren über den Einsatz von Sanierungsrobotern bis hin zu den Reparaturtechniken durch Kurzliner und Innenmanschetten und den vielfältigen Relining-Verfahren reicht das Spektrum der Vorträge am zweiten Tag der Veranstaltung. Nicht zu kurz kommen außerdem die Technken für die Sanierung von Schächten und Grundstücksentwässerungsanlagen.

Das Programm und weitere Informationen über die 7. TAH Sanierungstage 2009 finden Sie auf der Webseite der Technischen Akademie Hannover unter www.tah.de.

Wir sind als Austeller in der begleitenden Fachausstellung mit dabei und freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand!

... auch diese Veranstaltung sollten Sie sich schon einmal vormerken:

8. Oktober 2009 7. Münchner Runde in Garching (bei München)

24. April 2010 8. Deutscher Schlauchlinertag in Hannover

13. - 17. September 2010 IFAT München 2010


Abschlussbericht Äthiopien - Weihnachtsspende 2008

In Lalibela, einer Stadt im nördlichen Distrikt Lasta, einem der ärmsten Gebiete Äthiopiens, führten die Organisation Plan International Deutschland e.V. und seine Partner seit März 2007 ein Wasserprojekt durch. Ziel war es, durch Brunnen und Leitungen die Wasserversorgung der lokalen Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Wir hatten, statt Weihnachtsgeschenken, in 2008 mit einer Spende das Projekt unterstützt. Über den erfolgreichen Abschluss des Projekts möchten wir Sie heute informieren.

Zu Beginn des Projekts gründeten Gemeindemitglieder zusammen mit Vertretern der lokalen Verwaltung und technischen Beratern ein Koordinationskomitee, welches die Planung und Umsetzung der Bauarbeiten begleitete. Die Gemeindemitglieder wurden in die Planung der Wasserstellen so weit wie möglich mit einbezogen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung konnte mit dem tatsächlichen Bau der Brunnen begonnen werden.

Bauphase:

  • Es wurden zwei Tiefbohrbrunnen gebohrt, die durch einen Generator elektrisch angetrieben werden.
  • Ein 1.000 m³ fassendes Reservoir dient als Wasserspeicher. So ist auch in den häufigen Trockenperioden eine sichere Versorgung mit Trinkwasser gewährleistet.
  • Um die Qualität des Wassers zu garantieren und deren Verunreinigung vorzubeugen, wurde eine Desinfektionsanlage installiert.
  • 14 Km größtenteils unterirdisch verlegte neue Leitungen leiten das Wasser in die Nähe der Siedlungen. Drei Pumpstationen sorgen für den notwendigen Druck im Leitungssystem.
  • Anstelle der zwei ursprünglich vorhandenen, veralteten Entnahmestellen stehen heute insgesamt 15 öffent-lich zugängliche Wasserstellen mit jeweils vier Hähnen zur Wasserentnahme bereit. Die neuen Wasser-entnahmestellen sind so gesichert, dass sie nicht von freilaufenden Tieren verunreinigt werden können.
  • In Schulungen erfuhren die Gemeindemitglieder, welche Pflege ein Brunnen benötigt, und welche gesund-heitlichen Folgen Verunreinigungen im Wasser haben können. Mit dem neu erlangten Wissen über den Zusammenhang zwischen Hygiene und Gesundheit und über die Symptome von wasserbedingten Krankheiten wie Cholera und Ruhr können die Familien Erkrankungen künftig besser vermeiden.

Beim Brunnenbau achteten Plan und seine Partner besonders auf eine möglichst umweltschonende Umsetzung der Baumaßnahme. Besonderes Augenmerk lag beispielsweise darauf, großflächige Bodenerosionen zu vermeiden.

Nachhaltigkeit:

In den Gemeinden wurden einzelne Personen in der Wartung und der Instandsetzung der Brunnen, Rohre und Pumpanlagen ausgebildet, um den Betrieb der Anlagen auch in Zukunft zu sichern. Für einen Anschluss von Privathäusern an das Wasserrohrsystem werden Gebühren erhoben, die den kostendeckenden Betrieb der Brunnen und die Finanzierung von Ersatzteilen ermöglichen.

Von der verbesserten Versorgung mit Trinkwasser profitieren insgesamt etwa 17.850 Menschen, die in und um Lalibela wohnen. Die neuen Brunnen tragen auch zum Einkommen der Familien bei, da die Möglichkeit zur regelmäßigen Bewässerung die Ernteerträge dauerhaft steigern können. Die - vorher immensen - Wartezeiten und Konflikte um die Verteilung des Wassers an den Brunnen entfallen.


Neuer Geschäftsführer Technik: Herr Dipl.-Ing. (FH) Frank Mersmann

Die Anforderungen aus technischer Sicht sowie das Wachstum bei SAERTEX multiCom schreiten erfreulicherweise stetig voran, so dass wir dieser positiven Entwicklung entsprechend personell Rechnung tragen. Unter dieser Voraussetzung freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir uns auch in der Geschäftsleitung verstärkt haben.

Ab sofort ist Herr Frank Mersmann als Geschäftsführer Technik bei SAERTEX multiCom für die technischen Abteilungen und unser Werk in Saerbeck zuständig. Herr Dr. Alexander wird sich somit zukünftig ganz auf den Bereich Vertrieb/Marketing und den weiteren Ausbau der SAERTEX multiCom Gruppe weltweit konzentrieren können. Als Sprecher der Unternehmensgruppe nimmt er die Funktionen der externen Unternehmens-kommunikation sowie der Unternehmensentwicklung wahr.

Herr Dipl.-Ing. (FH) Frank Mersmann

Herr Mersmann war nach seinem Studium zum Maschinenbauingenieur mehrere Jahre im In- und Ausland in leitender Position tätig. Speziell im Ausland hat Herr Mersmann den Aufbau von neuen Fertigungsstandorten für die Automobilindustrie organisiert. Bis zum Wechsel zur SAERTEX multiCom war Herr Mersmann drei Jahre als Geschäftsführer für einen Fertigungsstandort in Rheinland-Pfalz verantwortlich.

Wir freuen uns, mit Herrn Mersmann eine engagierte und kompetente Führungskraft für den Bereich Technik gefunden zu haben. Herr Mersmann ist unter der Telefon-Nr. 02574 902-400 oder der E-Mail-Adresse f.mersmann@saertex.com erreichbar.


Projektspezifische Lösungen gefragt - Diringer & Scheidel Rohrsanierung saniert auf dem Gelände des Flughafens Dresden International

Auf Grund der speziellen Sicherheitsvorkehrungen und des vorgegebenen Zeitrahmens ist die Kanalsanierung auf einem Flughafengelände eine große Herausforderung für das Sanierungs-unternehmen. So auch bei der Kanalsanierung auf dem Flughafen Dresden im Mai 2009.

Der Flughafen Dresden International - Technische Daten

Seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 hat sich die Passagierzahl des Flughafens Dresden International mehr als verneunfacht. 2008 wurde mit 1,86 Mio Fluggästen ein neuer Rekord aufgestellt. Der Airport verfügt über 26 Abstellpositionen für Flugzeuge und 6 Fluggastbrücken. Das Kanalnetz hat einen Umfang von 48 Km Regenwasserkanäle, 10 Km Schmutzwasserkanäle und 17 Km Druckleitungen.

Die IST - Situation

Bei den zu sanierenden Kanälen handelte es sich um 3 Haltungen mit Längen von 58 m, 57 m und 56 m. Das Altrohr war ein Betonrohr DN 700 mit einer Wanddicke von 50 mm. Die Haltung mit der Länge von 58 m befand sich im Rollfeld.

Bei der Deformationsmessung wurde festgestellt, dass das Rohr bei Station 38 m eine Deformation auf DN 650 aufwies. Die anschließenden 113 m verliefen außerhalb der Rollbahn. Anhand der TV - Befahrung konnte man Risse und Muffenundichtigkeiten erkennen, durch die das anstehende Grundwasser eindrang. Als Belastungsklassen wurden für den Bereich der Rollbahn SLW 750, außerhalb dieses Bereiches SLW 60 angegeben.

Die Grundlagen für die Statik

Professor Falter FH Münster hatte im Vorfeld, zur Planung der Maßnahme, für das Ingenieurbüro Klemm und Hensen GmbH aus Leipzig die Statik erstellt. Maßgeblich für die Berechung waren außer der Berücksichtigung der Belastungsklassen, auch die Überdeckung über Rohrscheitel von 4,30 m und der Grundwasserdruck von 3 m über Sohle. In diesem Zusammenhang schlug Herr Prof. Falter für den Bereich der Belastungsklasse SLW 750 eine Sanierung mit einem Kurzrohrrelining 616 x 34 mm SN 10.000 vor.

Das Ziel des Auftraggebers

Herr Friebel, Sachbearbeiter Entwässerung und Entsorgung am Flughafen Dresden International, erklärte: „Auf Grund der Ergebnisse der Kamerabefahrung und der Deformationsmessung bestand dringender Handlungsbedarf. Oberstes Ziel hatte für uns die Stabilisierung des Kanals, mit einem insgesamt statisch tragfähigen System sowie die Dichtigkeit der Kanalhaltungen gegen eindrückendes Grundwasser." Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Klemm und Hensen aus Leipzig wurde das Projekt geplant und im April 2009 ausgeschrieben. Für die Haltung unter der Rollbahn H wurde das Kurzrohrrelining und für die anderen beiden Haltungen eine Schlauchlinersanierung gewählt.

Die Zwangspunkte des Projektes

„Die Sperrung der Rollbahn H war, auf Grund des Flugverkehres, nur an 2 Wochenenden im Mai möglich, in der Zeit von Samstag 09:00 Uhr bis Sonntag 17:00 Uhr. Sämtliche Vorbereitungen für die Sanierung durften nur von Montag bis Freitag in der Zeit von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr durchgeführt werden.", so Herr Friebel vom Flughafen Dresden International. Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen sind natürlich sehr streng und müssen uneingeschränkt eingehalten werden. Die Bauleitung und Anlagentechnik musste sich einer Sicherheits- und Fahrausweisschulung unterziehen. Nicht zuletzt mussten für Personal und Anlagentechnik Genehmigungen erwirkt werden, um auf dem Flughafengelände tätig werden zu können.

Die Realisierung

Zur Entfernung von verfestigten Ablagerungen, hier handelte es sich überwiegend um Betonablagerungen, kam ein KA - TE - Roboter zum Einsatz. Unmittelbar vor der Sanierung wurde der Kanal mit Hochdruck gereinigt und nochmals eine Kamerabefahrung durchgeführt.

Haltung unter Rollbahn H über 58 m - Sanierung mit Kurzrohrrelining

Die Kurzrohre aus PPHD 630 x 35,7 der Firma Schöngen wurden mit einer 10 t - Winde über das vorhandene Schachtbauwerk eingezogen. Die Kurzrohrmodule mit einer Länge von 1,60 m waren auf die Abmessungen des vorhandenen Schachtbau-werks optimiert. Für die Deregulierung der Deformation auf Station 38 m wurde ein Einzugskopf aus hochfesten Stahl auf das Kurzrohrmodul montiert. Nachdem alle Rohre über die gesamte Haltungslänge eingezogen waren, wurden die Rohrenden mit Durchgangsblasen verschlossen. Die Haltung wurde mit Wasser befüllt. Der Ringraum

zwischen dem neuen Rohr und dem alten Kanal wurde mit einem Dämmer verfüllt, damit

bei Belastung das Altrohr nicht einstürzt. Nach Abbinden des Dämmers wurden die Durchgangsblasen entfernt. Abschließend wurden die Rohreinbindungen in den Schacht-bauwerken mit HEYDI-Schnellstopfmörtel fachgerecht ausgekleidet.

Kurzrohrmodul mit Einzugskopf aus hochfestem Stahl

Haltungen über 57 m und 56 m - Sanierung mit GFK - Liner UV - Aushärtung

Die Firma Diringer & Scheidel hatte für die Ausführung des Projektes eine UV-Anlage mit einem Doppelkern 8 x 1000 Watt im Einsatz. Der SAERTEX-LINER DN 700 mit einer Wanddicke von 7 mm wurde mit einer Durchzugsgeschwindigkeit von 60 cm/min ausgehärtet. Die beiden Haltungen wurden zusammenhängend saniert. Im Bereich des Zwischenschachtes wurde eine Stützkappe montiert, um eine Über-dehnung zu vermeiden.

Vor Installation des Liners wurde in die Haltung eine Gleitfolie eingezogen. Diese dient dem leichteren Einzug und soll den Liner vor eventuellen Beschädigungen schützen. Der Liner wurde im Annschluss über den Anfangsschacht mit einer Winde in den Kanal gezogen.

Einzug des SAERTEX-LINERS bei laufendem Flugbetrieb

Am Lineranfang und -ende wurden die Packer montiert. Dann wurde der Liner mittels Druckluft kalibriert, bis er sich optimal an das Altrohr angepasst hatte. Nachdem der Liner bis zum Arbeitsdruck aufgestellt war, wurde der Druck wieder abgelassen um die Lichterkette einzusetzen.

Die Lichtquelle hat 8 UV-Strahler mit je 1000 Watt Leistung. Sie ist gebaut für den Einsatz in Rohren DN 600 - 1000. Am Kopfende befindet sich eine Kamera. Sie dient dazu, vor Beginn der Aushärtung zu überprüfen, ob der Liner faltenfrei am Altrohr anliegt. Außer-dem steht der Liner während der gesamten Aushärtung unter Kamerabeobachtung. Um den Kern im gewünschten Rohrdurchmesser zu zentrieren, werden die Räder mit einem Motor auseinander gefahren. In der Licht-quelle befinden sich zwei Infrarotsensoren um die Temperatur des Inliners während der Aushärtung zu ermitteln.

Doppelkern 8 x 1000 Watt

Nach dem Einsetzen des Doppelkerns in den Liner wurde erneut der Arbeitsdruck aufgebaut. Es konnte mit dem Durchzug des Kerns begonnen werden. Nach knapp 3,5 h war die Aushärtung beendet. Nun wurden noch die Packer am Lineranfang und -ende entfernt. Die Innenfolie wurde aus dem Liner gezogen. Die Rohr-einbindungen wurden dauerhaft mit HEYDI - Schnellstopfmörtel abgedichtet.

Die Qualitätsprüfungen

Die haltungsweisen Dichtigkeitsprüfungen nach DIN EN 1610 und die abschließende Kamerabefahrung führte die Firma RKS D. Berndt durch. Das Ergebnis der Prüfungen bestätigte einen dichten Kanal in einem optisch einwandfreien Zustand.

Von dem Schlauchliner wurde eine Materialprobe genommen und an ein Prüflabor versendet. Die Ergebnisse der Beprobungen ergaben Materialkennwerte, die absolut unseren Vorgaben entsprechen.

Die Beurteilung des Auftraggebers

„Wir sind uneingeschränkt zufrieden mit der Realisierung des Projektes. Der vorgegebene Zeitrahmen wurde eingehalten und die Qualität der Ausführung ist sehr gut.", so Herr Friebel vom Flughafen Dresden International.


Anwendertreffen 2009 bei SAERTEX multiCom

Am 9. Juli 2009 fand unser diesjähriges Anwendertreffen, mit einer Vielzahl von Neuigkeiten auf der Agenda, statt.

Die große Runde der Anwender wurde zunächst über die neue Struktur der Geschäftsleitung von SAERTEX multiCom informiert. Herr Frank Mersmann war als neuer Geschäftsführer Technik bereits beim Anwender-treffen dabei und nutzte die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen.

Unser Entwicklungsleiter, Herr Dr. Füchtjohann, hatte viel Positives über die Entwicklungen der letzten Monate zu berichten. So konnten wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten sowohl die Qualität der Innenfolie entscheidend verbessern als auch die Arbeiten an einer Modifizierung unseres UV-Harzsystems abschließen. Über die beeindruckenden Ergebnisse sowie den Zeitplan für die Umsetzung in der Praxis wurden die Anwender umfassend informiert.

Herr Lebek, Vertriebsleiter Europa der SAERTEX multiCom, konnte über die positive Entwicklung des Verkaufs der verschiedenen Linertypen und -systeme berichten. Seit dem letzten Anwendertreffen konnten wir außer-dem wieder einige neue namhafte Kanalsanierungsunternehmen in unserem Kundenkreis begrüßen. Herr Lebek informierte außerdem darüber, dass die Arbeit an einer aktualisierten und übersichtlicheren Installationsanleitung nahezu abgeschlossen sind. Vorgestellt wurde auch ein neues Einwegkistenkonzept, von dem die Anwender zukünftig profitieren können.

Auch Herr Kaiser, zuständig für die Qualitätssicherung bei SAERTEX multiCom, konnte über Neuigkeiten berichten. Ein neues EDV-gestütztes Qualitätsmanagementsystem wird das ohnehin aufwändige QS-System bei SAERTEX multiCom zukünftig noch transparenter und übersichtlicher gestalten. Großen Anklang bei den Anwendern fand außerdem ein innovatives System, welches wir zukünftig in Kooperation mit dem Hersteller für unsere Liner anbieten können und das die Linerdurchhärtung noch sicherer und transparenter macht.

Eine schöne Abendveranstaltung, bei der die Teilnehmer mit einer historischen Dampflok von Tecklenburg bis nach Bad Laer quer durch das Münsterland zu einem typisch westfälischen Restaurant zum Abendessen gebracht wurden, rundete das Programm ab und lud zu vertiefenden Gesprächen in lockerer Atmosphäre ein.

Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer für die aktive Beteiligung und das Feedback während der gesamten Veranstaltung!


Mark R. Hallett wird Vizepräsident der SAERTEX multiCom LP, USA

Seit 1. August 2009 ist Herr Mark R. Hallett von Indianapolis aus als Vizepräsident der SAERTEX multiCom LP in den USA tätig. Die US Kunden haben mit Mark Hallett nun auch einen Ansprech-partner vor Ort.

Mark R. Hallett

Mark Hallett hat bereits über 30 Jahre Erfahrung in der grabenlosen Kanalsanierung. Durch seine langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer in einem namhaften Unternehmen der Kanalsanierung hat er sich bereits einen guten Namen in der Branche gemacht. Die Durchführung zahlreicher Projekte für Energieversorger, die Regierung sowie großen Stadtverwaltungen gehörten zu seinen bisherigen Aufgabengebieten.

Sowohl im Bereich Pipe Bursting, CIPP Lining und PVC Lining sowie Drilling und Schachtsanierung hat er unter anderem große Erfahrung. Als aktives Mitglied der NASTT und der NASSCO pflegt er außerdem gute Kontakte in der Branche.

Wir sind sicher, dass Mark Hallett uns kompetent und mit großem Engagement beim Aufbau der SAERTEX multiCom LP unterstützen wird und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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